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    AUF DEM GEBIET DES TOURISMUS

Die Geschichte

Der geschichtliche Rahmen


Die vorkriegszeitliche Militarisierung (1861 - 1915)

Die ersten Jahre des Konflikts und die Schlacht von Caporetto (1915 - 1917)

Die Schlacht von Ragogna und der Durchbruch von Cornino (30. Oktober 1917)

Das austro-ungarische Verteidigungsprojekt (1917-1918)


Die vorkriegszeitliche Militarisierung (1861- 1915)

In den Jahren vor dem Großen Krieg wurden durch das italienische Heer im gesamten Becken des Flusses Tagliamento Befestigungsanlagen errichtet. Dieses enorme Bollwerk, das circa vierzig befestigte Stätten zählte, war das Ergebnis des staatlichen Verteidigungsprojektes, um den italienischen Grenzen eine stabile Basis für die Verteidigung zu gewähren. Die Befestigungsanlagen in Friaul wurden in den ersten 15 Jahren des 20. Jahrhunderts errichtet, ziemlich spät, im Verhältnis zu den kaiserlich-königlichen Infrastrukturen in Kärnten und den anderen Sektoren des italienischen Schachbrettes. Ihre strategische Funktion war der Verschluss der “friaulischen Pforte”, eine geschichtliche Kontaktstelle zwischen der lateinischen Nation und den kontinentalen Ländern, die gezwungenermaßen aber eine Leitlinie für das Vordringen beider defensiver Organisationen darstellte.
Die betreffenden verschiedenartigen Anlagen (von wuchtigen Festungsanlagen bis zu den labilen ständigen Batterien), von oberster Stelle des Königreichs Italien durchdacht, um sich der bereits vorhergesehenen, austro-ungarischen Bedrohung entgegenzustellen. Diese Eventualität, unter Verlust des “dreifachen Bündnisses” des Jahres 1882 zwischen Italien und den zentralen Kaiserreichen, lag gar nicht so weit entfernt, aufgrund der nie besänftigten italienisch-habsburgischen Rivalitäten und der irredentistischen Geltendmachungen risorgimentaler Inspiration, welche die sozial-politische Debatte in jener Zeit charakterisierten.
Auf dem gesamten Gebiet zwischen Forgaria, Ragogna, San Daniele und Pinzano wurden Befestigungsanlagen errichtet. Der Berg von Ragogna, der sich, abgelegen, auf der linken Seite des Tagliamento erhebt, war von großer taktischer Bedeutung. Dazu kommt noch, dass in einer Zeit, in der die einzige Möglichkeit, den Fluss zu überqueren, in wenigen Brücken bestand und auch die Kommunikationsstraßen, die Bahnlinie Spilimbergo - Gemona und die Errichtung der Brücken von Pinzano (Straße) und Cornino (Eisenbahn) und darauffolgend Pontaiba (militärisch) von grundlegender strategischer Bedeutung waren. Somit wurde das Gebiet zum Schlussstein des Systems “mittlerer Tagliamento”.
Diesem Gedankengang folgend, veranlasste im Jahr 1908 die oberste staatliche Verteidigungs-Kommission, mit ihrem damaligen Vorsitzenden (Stabschef) General Saletta, die Errichtung eines angemessenen Befestigungskomplexes in der Nähe von Pinzano und auf dem Berg von Ragogna.
Im Jahr 1909 wurde die Seele des Verteidigungswalls ausgerüstet, d. h. die ständigen Batterien auf erhöhten Geschützständen, mit 4 Kanonen mit 149mm Kaliber, genannt “Ragogna Bassa” und “Ragogna Alta” sowie “del Cavallino”. Diese Bollwerke am westlichen und östlichen Ausläufer des Berges von Ragogna verfügten über insgesamt 8 schwere Geschütze, waren aber derart strukturiert, dass sie die doppelte Anzahl aufnehmen konnten.
Die Versorgung der Festungsanlagen erfolgte über holprige Maultierpfade entlang der, zum Tagliamento hin abfallenden Abhänge. Zahlreiche Laufgräben, Maschinengewehrstände, “Fuchsbauten”, Schanzen und Unterschlüpfe vervollständigten das Bollwerk.
In der Nähe von Pinzano, am Col Colàt (280m ü.M.) wurde im Jahr 1909 ein bedeutendes Bollwerk mit vier 149mm-Kanonen errichtet, einschließlich Pulverkammer, erhöhtem Geschützstand und Zufahrtsstraße. Zur gleichen Zeit wurde mit dem Bau verschiedener Straßen begonnen (wie z. B. die Verbreiterung der Straße “Regina Margherita” in Val d'Arzino oder der gewagte Maultierpfad des Monte Cuar), die der Bevölkerung beachtliche Vorteile brachten, vor allem aber eine hervorragende Kommunikation in einem militärisch bedeutenden Gebiet garantieren sollten.
Die Rolle, die der Brückenkopf von Ragogna in der Vorkriegszeit spielte, wurde auch durch die Haltung der Austro-Ungarischen in den Jahren vor dem Konflikt verstärkt, die ein hochentwickeltes Spionagenetz auslegten, um so viele Informationen wie möglich bezüglich der italienischen Verteidigungssysteme zu sammeln. Zwei Spionagefälle aus den Jahren 1913 und 1914 sind schriftlich belegt, wobei der letztere zur Verurteilung des Agenten Vittorio M. aus Venedig führte, der aufgrund seines verdächtigen Verhaltens von den königlichen Carabinieri auf dem Berg von Ragogna festgenommen wurde.

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Die ersten Jahre des Konflikts und die Schlacht von Caporetto (1915 - 1917)

Mit der Kriegserklärung des Königreichs Italien an das austro-ungarische Reich (24. Mai 1915) wurde das friaulische Gebiet zur Kriegszone. Bereits von den ersten Schüssen an bildete die Front eine stabile Linie, die von den karnischen und julischen Alpen den Fluss Isonzo entlang führte, das Karstgebirge umfasste und in der Nähe von Monfalcone in die Adria mündete.
Die friaulischen ständigen Festungsanlagen waren folglich ausgeschlossen aus diesen Operationen, die sich, im Verhältnis zum Aktionsradius der eigenen Artillerien, in größerer Distanz abwickelten.
Diese Feststellung veranlasste das hohe Kommando, die Linie am Tagliamento fast vollständig zu demobilisieren und die Garnisonen und Geschütze an die Front zu verlegen, wo Männer und Mittel dringend benötigt wurden. Die Befestigungsanlagen von Ragogna und Pinzano wurden dabei nicht ausgespart, aber im nachhinein als logistische Basis wiederbenutzt.
In den ersten Kriegsjahren entstanden zahlreiche Kommunikationsstraßen, die hauptsächlich dazu dienen sollten, die permanenten Befestigungsanlagen leistungsfähiger zu machen: zwischen dem Jahr 1915 und dem Sommer 1917 entstanden z. B. der Steg von Pontaiba, die Straße des gleichnamigen Tals, die Straße Cornino - Trasaghis, sowie ein beachtlicher Corpus an Maultierpfaden zwischen den Gebirgsketten der karnischen Voralpen. Im Jahr 1916 entstand das, auf drei Linien verschanzte Gebiet. Spuren davon sind auch heute noch, vom Hügel des Schlosses von San Pietro bis nach Cimano, an den Abhängen des Berges sichtbar. Der König von Italien Vittorio Emanuele III in Person besuchte dieses Gebiet.
Die Stadt San Daniele wurde zum wichtigen Nachschubgebiet, mit Kasernenausrüstungen, dem “Haus des Soldaten” und verschiedenen, rein militärischen Infrastrukturen.
Im August 1917 prophezeite der italienische Stabschef General Cadorna bereits das, was zwei Monate später tatsächlich eintreten sollte und plante, eine taktische Reservetruppe in der Nähe des Brückenkopfes von Ragogna aufzustellen. Durch die 11. Schlacht am Isonzo abgelenkt, ließ er das Projekt jedoch wieder fallen.
Nach der Niederlage von Caporetto (24. Oktober 1917) und dem damit verbundenen, unaufhaltbaren austro-ungarischen Vormarsch, wurde die Front am Tagliamento in aller Eile ausgerüstet. Am 30. Oktober 1917 überschritt die Vorhut der 14. kaiserlichen Armee bereits die Verteidigungslinie von San Daniele und erreichte die Begrenzungslinie der Garnisonen von Ragogna und Cornino und drohte somit, die italienische 3. Armee im Süden einzukreisen und die 4. im Nord-Westen. Zwischen der Brücke von Pinzano, dem Berg von Ragogna und der Brücke von Cornino hätte das kriegerische Schicksal seinen Lauf genommen.

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Die Schlacht von Ragogna und der Durchbruch von Cornino (30. Oktober 3. November 1917)

Zwischen dem 30. Oktober und dem 3. November 1917 wurde im Gebiet zwischen Pinzano, Ragogna und Forgaria eines der bedeutendsten Gefechte des Rückzuges ausgetragen: die Schlacht von Ragogna und der Durchbruch von Cornino.
Nach der Eroberung des Städtchens San Daniele trafen am 30. Oktober vier kaiserliche Divisionen auf den Brücken von Pinzano und Cornino zusammen, deren Verteidigungsstützpunkte sich auf dem Berg von Ragogna und dem Clapàt befanden. Der Kamm des Berges von Ragogna wurde von der Brigade “Bologna”, einem Bataillon der Brigade “Barletta” und vier Kompanien mit Maschinengewehrschützen kontrolliert. Die Brücke von Cornino, die Anhöhen des Monte Prat, die Straße nach Peonis und die Ebene von Flagogna waren mit rund 1000 Soldaten der Brigaden “Genova und Siracusa”, der Brigade “Lombardia” und zwei Bataillonen der Brigade “Lario” bemannt.
Diese Mannschaft gehörte zum umstrittenen Sonderarmeekorps, dass unter dem Befehl des Generals Di Giorgio stand und zwischen dem 26. und 27. Oktober gebildet wurde, um die strategische Verbindung zwischen dem XII karnischen Korps und der 2. Armee zu erhalten und dadurch dem Großteil der Truppen den Rückzug zu garantieren. Winter, aufgrund des inzwischen zerstörten Flügels der 2. Armee, musste die große Notstandseinheit entlang des Mittleren Tagliamento zwischen Spilimbergo und Trasaghis das Gebiet allein verteidigen.
Obgleich die Unterlegenheit an Soldaten und Mitteln offensichtlich war (an einigen Punkten stand das Verhältnis der österreichisch-deutschen Truppen gegenüber dem Gegner 12:1) und die Verteidiger durch die nachteilige Situation in einem moralisch zerstörten Klima und nur sehr oberflächlich verschanzt kämpften, lautete der Befehl der italienischen Kommandanten: “Widerstand um jeden Preis!”.
Die Truppen der österreichischen Divisionen der Gruppe “Krauss” und der 12. “Schlesischen”, nachdem sie (die 50. und 55. au.-u.) vergeblich die Brücke von Cornino angegriffen hatten, die durch die Maschinengewehre auf der Insel Clapàt und den wenigen italienischen Truppen an der rechten Seite des Flusses gut geschützt war, eroberten am 31. Oktober den Berg von Ragogna und überrannten San Giacomo (die 12. Schlesische) und Muris (die 50. au.-u.). Gleichzeitig eröffnete die deutsche 13. Division ein heftiges Gegenfeuer auf die gegnerischen Geschützstände auf den Anhöhen von Pinzano, den defensiven Brückenkopf von Süden her umhüllend. Das deutsche Alpenkorps, dem der Leutnant E. Rommel angehörte, begab sich, der ersten Vorhut folgend, am 3. November 1917 nach Pontaiba und wurde an der Brücke von Bonzicco und in der Zone von Aonedis eingesetzt.
Mehrmals war es den Angreifern gelungen, auf die Anhöhen hinter Muris und dem Rio del Ponte zu gelangen, waren aber jedes Mal gezwungen, sich vor den wütenden und unerwarteten Gegenangriffen der Italiener zurückzuziehen.
Am 1. November um 3.00 Uhr ließen sich die Maschinengewehrschützen vom Monte Clapàt auf das rechte Flussufer des Hochwasser fährenden Tagliamento herab und beschädigten den westlichen Bogen der Brücke von Cornino. Die geringe Menge und schlechte Qualität des Sprengstoffs verhinderten die totale Zerstörung des Bauwerks.
Zur gleichen Zeit wurde auch der Steg von Pontaiba, schmale Passage über den Tagliamento und ziviles Bauwerk aus dem Jahre 1916, ernsthaft beschädigt: der einzige Fluchtweg für die heldenhaften Infanteristen der Brigade “Bologna” bestand somit in der Brücke von Pinzano.
Am Morgen des 1. November verübte die 12. Division (General Von Lequis) “die aus Tolmino”, mit duzenden von Batterien und einem Regiment der 13. Schützen, den Angriff, der entscheidend sein sollte. Aber 300 Meter vor der Brücke von Pinzano wurden die Schlesier von den Überlebenden der Brigade “Bologna” zurückgedrängt.
Die Schwere der Situation zwang den General Sanna, Kommandant der 33. Division, die Sprengung der Brücke von Pinzano anzuordnen. Da die Gefechte bereits zwischen den Häusern von San Pietro aufflammten, zündeten die Pioniere mit Erleichterung die Lunten an. In einigen Quellen ist überliefert, wie die lautstarke Explosion die deutsche Vorhut überwältigte, die sich bereits auf der Brücke befand.
Durch die, um 11.45 Uhr verursachte Explosion wurde auch denjenigen der Rettungsweg abgeschnitten, die den Schützengraben auf dem Berg von Ragogna, am linken Ufer des Tagliamento, verteidigten: die Infanteristen leisteten jedoch bis zum Abend verzweifelten Widerstand, bis sie schließlich unaufhaltsam überwältigt wurden.
Hunderte von deutsch-österreichischen Soldaten fanden bei diesen Gefechten den Tod. Vierhundert Leichen italienischer Soldaten wurden von den Ansässigen in der darauffolgenden Zeit eingesammelt und auf dem, heute verschwundenen Soldatenfriedhof von Ragogna beerdigt (in der Nähe des Kriegerdenkmals von Ragogna. Noch heute existiert ein, von der deutschen Friedhofsabteilung aufgestellter Gedenkstein zum Andenken an 37 Italiener, die durch einen tragischen Fehler von der eigenen Seite unter Beschuss genommen worden sind. Die ca. dreitausend Überlebenden wurden hingegen von den Österreichern gefangen genommen. Auf dem Vittorio-Emanuele II-Platz in San Daniele, gewährte der oberste Kommandant der 14. kaiserlichen Armee, General von Below, den Soldaten der “Bologna” und ihrem fähigen Kommandanten Oberst Carlo Rocca, die Ehre der Waffen. Der offizielle österreichische Bericht, sowie alle italienischen Quellen, preisen ebenfalls die “heldenhafte Verteidigung” vonseiten der savoyischen Infanterie am 30. Oktober und 1. November 1917.
Nach der Einnahme des Berges von Ragogna, setzten der Prinz von Schwarzenberg und seine Jäger auf den Durchbruch der Front bei Cornino. In Bezug auf den österreichischen Adeligen, große historische und militärische Persönlichkeit, erinnert man sich an den waghalsigen Ausrutscher hinunter in das eisige Wasser des Hochwasser führenden Tagliamento; dieser banale Unfall in Kriegszeiten hätte ihm das Leben kosten können.
Am 1. und 2. November, mittels einer skrupellosen Aktion vonseiten der Artillerie der ersten Linie und das unsichere Verhalten der italienischen Truppen ausnutzend, besetzten die Bosnier des Majors Redl (K. u. K. I.R. IV/4°) zuerst die Insel des Clapàt, und warfen sich nachfolgend gegen die spärlichen Kompanien der Brigade “Lombardia”, die sich auf der rechten Seite des Tagliamento verschanzt hatten. Überwältigt vom Widerstand der Infanteristen, schlugen die Habsburger der “Gruppe Krauss” in der Nacht zum 3. November die italienische Verteidigungslinie nieder, indem sie einen Großteil der Brigade “Lombardia” (Oberst Puglioli) umzingelten, die sich in der Nähe von San Rocco und auf der Hochebene des Monte Prat tapfer den Feinden widersetzte. Der Angriff der wenigen Einheiten der Brigaden “Lario” und “Barletta”, die einen verschanzten Abschnitt zwischen Pontaiba, Flagogna und Forgaria ausgerüstet hatten, wurde ebenfalls abgewehrt.
Die Verteidigungsaktion auf dem Berg von Ragogna gab den Kolonnen des königlichen Heeres genügend Zeit, einen schlagkräftigen Rückzug zu organisieren und das Verteidigungssystem der Frontlinie Piave - Grappa - Altipiani durch einen Hieb gegen die Angreifer zu festigten, die es schwer hatten in den beschriebenen, wiederholten Offensiven. Der Erfolg wurde jedoch durch den ausdrücklichen Beschluss der oberen Kommandos eingeschränkt, die eine leistungsfähige und nützliche Brigade wie die “Bologna” auf dem Altar des moralischen Freikaufs post Caporetto opfern wollten, als eine Einlösung noch möglich war.
Der kaiserliche Durchbruch bei Cornino, das “zweite Caporetto” genannt, führte zur Umzingelung der 36. und 63. Divisionen, die eingefangen zwischen den karnischen Alpen waren und von den Ereignissen erdrückt mit einer Manöver-Geschwindigkeit, die schädlich für den italienischen Rückzug sein konnte. Zum Schluss waren es die italienischen Soldaten im Gebiet zwischen Ragogna und Forgaria (ca. 7.500 Einheiten), die dem Ansturm der zahlenmäßig überlegenen gegnerischen Kräfte standhielten (wenigstens 25.000 Einheiten) und dem Großteil des königlichen Heeres dadurch eine zeitliche Pause boten, die sich letztlich als unerlässlich erwies zur Rückeroberung des Piave.

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Das austro-ungarische Verteidigungsprojekt (1917 - 1918)

Während des Jahres der kaiserlichen Besetzung (November 1917 - November 1918) organisierte das kaiserlich-königliche Heer ebenfalls ein verschanztes Gebiet zur Verteidigung des Mittleren Tagliamento, ein neuralgischer Abschnitt im Fall, dass die Italiener die Frontlinie des Piave durchbrochen hätten.
Der Schlussstein des Systems war die Gesamtheit der 1918 von den Kadetten einer zivilen Technischen Hochschule strukturierten Befestigungsanlagen an den hohen Ufern des Tagliamento, südlich von Villuzza (Ragogna). Das Kommando des Korps befand sich in Pignano, in der Villa Locatelli, nicht weit entfernt von der lokalen militärischen Infrastruktur der damaligen Zeit.
Schließlich, als das königliche Heer die austro-ungarischen Truppen in der Schlacht von Vittorio Veneto überwältigte (Okt.-Nov. 1918), leistete die permanente K. u. K. Verteidigung in Ragogna den italienischen Truppen im Vormarsch keinen Widerstand.

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